Die Geschichte ……..

der Häsgruppe „Hätzewälle Hätze“ der 1. NZ „DNT“ Waldenbuch-Glashütte.


Das Häs:
Die „Hätze“, – Eichelhäher –, das Symbol des Beschützers und Retters aus der Not und Gefahr.

Die Geschichte:

1634, der 30jährige Krieg und die Pest haben in Waldenbuch im Schönbuch ihre Spuren hinterlassen.
Am meisten betroffen ist das etwas abseits von Waldenbuch gelegene kleine Dörfchen Glashütte. Die wenigen Überlebenden der Brandschatzungen und der Seuche ziehen sich in ein Waldstück, das „Hätzewälle“ genannt, zurück, um sich dort im Unterholz zu verstecken und in Erdhöhlen Schutz zu suchen.
Das Hätzewälle wurde aufgrund der dort in großer Anzahl beheimateten Eichelhäher (die Hätze) dementsprechend genannt.

Eichelhäher „rätschen“ laut um die Tiere des Waldes vor Gefahr zu warnen. Dieses Rätschen machten sich nun auch die Bauern zu Nutze, denn so wurden sie vor herannahenden Feinden gewarnt und konnten sich so rechtzeitig verstecken und wurden somit nicht entdeckt.
Um sich zu ernähren nutzten die Bauern ebenfalls das Verhalten der „Hätze“, Eicheln zu sammeln, welche auf einen Haufen zusammengetragen und gehortet wurden. Die Eicheln wurden von den Überlebenden gemahlen und zu Brei oder Brot verarbeitet.

Lange Zeit galt die Glashütte als unbewohnt bis sich einige Bauern aus ihren Verstecken trauten um sich wieder in der Glashütte anzusiedeln.

Nur Dank der Hilfe der „Hätze“ gas es überhaupt Überlebende in dem kleinen Dörfchen Glashütte.